Tour A - Alleen und Wasser: Rhein, Sporthafen, Erft - 15 km

 

Tour A kann bei jedem Wetter gefahren werden: Abseits vom Straßenverkehr unter Bäumen an Neusser Fließgewässern entlang, vor Sonne oder Nieselregen geschützt, gut für Familien geeignet.

 

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Start + Ziel Alte Post, Neustraße

Unsere Alleen- und Wassertour ist besonders gut für Familien mit Kindern geeignet, die noch nicht ganz so viel Übung auf dem Fahrrad haben. Unterwegs gibt es viele Attraktionen vom Abenteuer-Spielplatz über den Barfußpfad bis zum Kinderbauernhof, an denen man mit den Kleinen Pause machen kann.

Erster Abschnitt: Rheinpark und Sporthafen

Wir starten an der Alten Post, fahren über die Promenade Richtung Pizzatürmchen und folgen dem Radweg bis zum Wasserfall am Erftmühlengraben gegenüber der Straßenbahn-Wendeschleife. An der Ampel biegen wir nach links und kurz vor der Europadammbrücke gleich wieder nach rechts ab. Hier führt uns ein Radweg am Rangiergleis entlang zur Hellersbergstraße. Der folgen wir nach rechts, bis sie nach etwa hundert Metern als Sackgasse endet. Mit dem Fahrrad geht es aber weiter: Über eine ansteigende Rampe erreichen wir die Unterführung unter dem Hammfelddamm hindurch, Dahinter halten wir uns rechts und biegen nach etwa dreißig Metern links ab in den Scheibendamm ab - einen schnurgeraden anderthalb Kilometer langen dicht von Bäumen bestandenen Weg. Nach etwa 400 Metern unterqueren wir die Autobahn und biegen gleich dahinter links ab in einen leicht abschüssigen Weg.

Vor fünfzig Jahren fuhren hier Dampflok-getriebene Güterzüge zu einer chemischen Fabrik. Heute ist der Weg Zufahrt zum 2004 Naherholungsgebiet Rheinpark. Charakteristisch für die weitläufige Anlage sind die langen Wassergräben, an denen man wunderbar Rad fahren kann. An einem großen metallenen Würfel (Foto) folgen wir nach rechts einem dieser Gräben, an dessen Ende uns ein asphaltierten Weg bis zum zweiten großen Würfel führt, von wo aus wir bereits die Erftmündung sehen können.

Abstecher Piratenspielplatz. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann an der Würfelskulptur einen Abstecher nach links ans nordöstliche Ende zum Abenteuer-Spielplatz mit Piratenschiff kurz vor der Südbrücke machen. Von dort führt ein schöner Weg auf dem Deich über die Kastanienallee (Foto) stromaufwärts Richtung Erftmündung.

Am südlichen Ende des Rheinparks, zwischen Erftmündung und Sporthafen, steht eine Informationstafel, die uns Wissenswertes über die Geschichte des Nordkanals erzählt, der vor 200 Jahren hier seinen Anfang hatte. Wir umrunden den Sporthafen, halten uns am Ende links und folgen dem Weg über die Landzunge zwischen Hafen und Erftmündung. Wo der Weg sich zum Rhein hin öffnet, finden wir einen sogenannten Medusenstein aus römischer Zeit. Em Ende des Weges queren wir nach links die Erft, wenden uns nach rechts auf den Deich und folgen auf den nächsten Kilometern dem ausgeschilderten Erftradweg, den wir auf den Wegweisern am dreieckig geformten Logo erkennen.


Zweiter Abschnitt: Die Erft bis Selikum

Der Erftradweg führt uns immer am linken Flussufer entlang zum Barfußpfad (Foto) und am Gut Selikum vorbei zum Klärwerk Neuss Süd. Hier, an der Georg-Hoehme-Allee, biegt der Weg nach links von der Erft weg auf eine asphaltierte Straße ab. Wir fahren jedoch geradeaus zwischen Bäumen und an Felder vorbei wieder auf die Erft zu, bis wir an einer Holzbrücke auf die andere Flusseite wechseln. Fünfzig Meter weiter verlassen wir den Erftradweg nach rechts in den Wald und wenden uns vor der Hubertusschule erneut nach rechts Richtung Linnéplatz. Botanisch Interessierte finden hier Gelegenheit zu einem Spaziergang durch das Arboretum, dessen Eingang rechts vom Weg liegt. Wir durchqueren den Linnéplatz zur Aurinstraße hin und folgen dieser nach rechts, bis wir die Obererft überquert haben.

Abstecher: Kinderbauernhof. An der Georg-Hoehme-Allee kann man auch nach rechts über die Erft ins Gelände des Kinderbauernhofs fahren. Hier gibt es von wolligen Skudden bis zu bunten Pfauen vieles zu entdecken. Die Hauptroute der Tour finden wir hiner dem Kinderbauernhof an der Aurinstraße wieder, wo wir, aus der anderen Richtung kommend, nach rechts in den Reuschenberger Wald fahren.


Dritter Abschnitt: Obererft und Nordkanal

An der Aurinstraße wechseln wir die Straßenseite und fahren links in den Reuschenberger Wald, immer dicht an der Obererft entlang, die uns links des Weges in Sichtweite begleitet, bis wir vor uns die Eisenbahnstrecke nach Köln sehen. Wir wenden uns nach rechts und queren die Bahn, das Fahrrad schiebend, über die Fußgängerbrücke. Auf der anderen Seite fahren wir geradeaus in die Kastanienallee, wo wir linker Hand nach einigen huntert Metern wieder der Obererft begegnen. Wir folgen dem Flusslauf, bis wir auf die Nordkanalallee treffen. Hier fahren wir nach links auf die Ampel zu und folgen dem Wegweiser, der uns über eine Steinbrücke auf die Fietsallee am Nordkanal führt, die wir an dem Symbol mit dem rotweißen Stab erkennen. Der Fietsallee folgen wir unter dem Ebertplatz hindurch am Stadtgarten entlang bis zur Kreuzung an der Deutsche Straße. Hier biegen wir rechts ab in die Drususallee, die uns mit ihren roten Radwegen bis zum Kreisverkehr am Benno- Nussbaum-Platz führt. Dahinter fahren wir rechts in den Wierstraatweg und sind nach kurzer Strecke wieder am Ausgangspunkt alte Post zurück.

 

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https://neuss.adfc.de/artikel/abcd-alleen-wasser

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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